Kinderpornographiedefinition der EU

 

Wie Euch vielleicht schon aufgefallen ist, vermeiden wir die Verwendung des Wortes "Kinderpornographie" auf unserer Webseite konsequent.

Dies aus verschiedenen Gründen.

 

    1. Ist es als Begriff überhaupt erstmals sehr schwammig. Es ist nicht ganz klar, was gemeint ist. Der Begriff wird in verschiedenen Ländern unterschiedlich ausgelegt. Teilweise sind alle Personen unter einem Alter von 18 Jahren Kinder.

 

    1. Die Dokumentation eines sexuellen Kindesmissbrauchs mit einer Kamera ist keine Pornographie. Denn weder ist das Kind eine Hure (porneia) noch handelt es sich nur um eine Illustration (grapho).

 

    1. Wie Herr Professor Beier auch auf der FDP-Anhörung zu Internetsperren verdeutlicht hat, muss man auch den Tätern (Konsumenten) klar machen, dass es keine Pornographie ist, die sie da betrachten, sondern die Darstellung eines sexuellen Kindesmissbrauchs.

 


Da nun der Entwurf der Direktive bekannt geworden ist, ergibt sich jetzt die Gelegenheit sich hier mit der Definition des Begriffs aus Sicht der Europäischen Kommission auseinander zusetzen


Artikel 2

Begriffsbestimmungen

Im Sinne dieser Richtlinie bezeichnet der Ausdruck:

(a) „Kind“ jede Person unter achtzehn Jahren;

(b) „Kinderpornografie

(i) jegliches Material mit Darstellungen eines Kindes, das an realen oder simulierten eindeutig sexuellen Handlungen beteiligt ist, oder

(ii) jegliche Darstellung der Geschlechtsorgane eines Kindes für primär sexuelle Zwecke; oder

(iii) jegliches Material mit Darstellungen einer Person mit kindlichem Erscheinungsbild, die an realen oder simulierten eindeutig sexuellen Handlungen beteiligt ist oder jegliche Darstellung der Geschlechtsorgane einer Person mit kindlichem Erscheinungsbild für primär sexuelle Zwecke; oder

(iv) realistische Darstellung eines Kindes, das an eindeutig sexuellen Handlungen beteiligt ist oder realistische Darstellung der Geschlechtsorgane eines Kindes, unabhängig von der tatsächlichen Anwesenheit des Kindes, für primär sexuelle Zwecke;


Ich bin ehrlich gesagt entsetzt darüber, dass hier die Dokumentation des sexuellen Missbrauchs eines Kindes in Bild und Ton auf die selbe Stufe gestellt wird wie die Darstellung erwachsener Darsteller mit kindlichem Erscheinungsbild (laut KJM: Zöpfe, Plüschtiere, kindliche Körperschemata [1]).

Ich habe ehrlich gesagt die Befürchtung, dass, mit dieser Art radikalen Haltung und der damit verbundenen Vermischung von thematisch so unterschiedlichen Begriffen, der gesellschaftliche Konsens zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung ernsthaft beschädigt wird.

Eine ähnliche Verschiebungen konnte man bereits letztes Jahr auch in Deutschland beobachten, wo in einer Umfrage der Deutschen Kinderhilfe immerhin 9% für die freie Verfügbarkeit jedweder Inhalte stimmten, wenn sie ansonsten Sperren zustimmen müssten, während in der Umfrage von MOGiS mit der Möglichkeit "Löschen statt Sperren" nur 2% für die freie Verfügbarkeit jedweder Inhalte votierten.

Viele Diskussionen über Jugendanscheinspornographie in diesem und anderen Blogs zeigen eine ähnliche Tendenz. Gerade solche Diskussion wurden und werden dann teilweise gezielt zur Meinungsmache durch pädophile Aktivisten benutzt um ihre Sichtweise zu verbreiten. Sie bekommen dort den Boden der allgemeinen Entrüstung über einen übergriffigen Jugendschutz, auf dem ihre pädophile Propaganda als Saat dann aufgeht.

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PS: Ehrlich gesagt wundert es mich nun auch nicht mehr, dass es Schwierigkeiten gibt bestimmte Inhalte im Ausland zu löschen, z.B. sahen viele Japanerinnen, die ich in Japan gesehen habe, mit Mitte 20 noch jünger als 18 aus (muss am gesunden Essen liegen, die werden ja auch locker 10 Jahre älter als wir).

[1] www.bundespruefstelle.de, Seite 9 (Zählung des PDF-Autors)